Die Dauergründer: Was Küche&Co richtig macht

igenda FACHMAGAZIN
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Küche&Co Gründnung

 

Küche&Co, vertreten durch Michael Stangl und Michael Suter, im Interview:

Zusammenarbeit ist ein permanenter Prozess

Gleich zu Beginn einer jeden Franchisepartnerschaft wird nicht nur der neue Franchisepartner, sondern auch die Systemzentrale maximal gefordert. Ob Standortanalyse, Immobiliensuche und -bau, Einrichtung, Personalsuche oder Trainings – zahlreiche erfolgskritische Aufgaben wollen im Fall einer Neueröffnung sorgfältig, aber dennoch in kurzer Zeit absolviert werden.  

Die Küchenspezialisten von Küche&Co stellen sich dieser Herausforderung in den letzten Monaten regelmäßig. Im Jahr 2016 hat das Franchisesystem in Deutschland im Schnitt zwei neue Studios pro Monat eröffnet. Jetzt zieht Österreich nach. Wir haben mit Michael Stangl, Küche&Co-Vertriebsleiter Österreich und Michael Suter, neuer Franchisepartner im österreichischen Dornbirn, über die Begleitung bei der Gründung gesprochen.

 

igenda: Herr Suter, was hat dazu geführt, dass Sie sich für eine Partnerschaft bei Küche&Co entschieden haben?

Suter: Nach ersten Gesprächen hat mich das Gesamtpaket bei Küche&Co überzeugt. Auch der unkomplizierte Umgang mit meinen Anforderungen und Wüschen hat dazu beigetragen, dass Küche&Co der richtige Partner für mich ist.

igenda: Welche Vorteile bietet Ihnen eine Franchisepartnerschaft ggü. der alleinigen Selbstständigkeit?  

Suter: Als Unternehmensgründer gibt es viele Herausforderungen. Zum einen das Erstellen einer fundierten Finanzplanung, das Marketing, die Verkaufsraumgestaltung, uvm. Küche&Co hat mich in allen diesen Punkten bestens unterstützt. Ein großer Vorteil für mich ist die perfekte Unterstützung im Marketingbereich. Ein großer Vorteil ist auch die Anbindung an die Einkaufsgemeinschaft bei Küche&Co, so dass ich meine Waren zu top Konditionen beziehen kann.

igenda: Was sind denn die wesentlichen Leistungen, mit denen Küche&Co einen Gründer bei der großen Aufgabe „Eröffnung“ unterstützt?

Stangl: Wir arbeiten sehr erfolgreich mit unserem 360°-Erfolgskonzept. Dieses beginnt bereits vor Vertragsunterzeichnung mit dem Starthilfekonzept. Hier begleiten wir den Franchisepartner auf Wunsch unter anderem zu Bankgesprächen, unterstützen bei der Immobiliensuche, aber auch bei der Finanz- und Liquiditätsplanung.  Wir stehen dem Partner vor, während und auch nach der Eröffnung bei allen Fragen und Anliegen zur Seite.

igenda: Herr Suter, wie haben Sie von der Unterstützung seitens der Zentrale bei der Gründung profitiert?

Suter: Ich hatte und habe einen persönlichen Ansprechpartner bei Küche&Co Österreich, welcher mich bei allen Fragen unterstützt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Einkauf und der Marketingabteilung funktioniert hervorragend.

igenda: In welchen Phasen ist der Unterstützungs- und Informationsbedarf seitens des Partners am größten?

Stangl: Auf jeden Fall in der Startphase. Das ist in Summe ja schon recht viel, was da an Informationsflut auf den Partner zukommt und woran er denken muss. Immobilie, Ladenbau, Musterküchen, Marketing, Eröffnung, und so weiter. Deswegen stehen wir ihm besonders in der Startphase tatkräftig zur Seite und entlasten den Partner soweit es uns möglich ist.

igenda: In welchen Phasen der Gründung haben Sie die Unterstützung der Zentrale besonders benötigt, Herr Suter?

Suter: Da die Unterstützung in jeder Phase der Gründung bis zur Eröffnung und darüber hinaus ein permanenter Austausch- und Unterstützungsprozess ist, würde ich sagen in jeder Phase.

igenda: Wie lange dauert der Prozess von der Entscheidung bis zur tatsächlichen Gründung?

Stangl: Im Durchschnitt eröffnen wir ein Studio (ab Vertragsunterzeichnung) in 10-12 Wochen. So halten wir den Zeitraum, in dem der Partner kein Gehalt bezieht / keinen Verdienst hat, so klein wie möglich.

igenda: Gibt es in diesem Prozess der Unterstützung auch standardisierte Leistungen oder ist alles an die individuellen Bedingungen des jeweiligen Partners angepasst?

Stangl: Wir nutzen in der Eröffnungsphase einen bewährten Projektplan den wir möglichst einhalten und welcher vom Büromaterial bis zur Eröffnungswerbung und der Eröffnungsfeier alles berücksichtigt. Der ist aber nicht in Stein gemeißelt und Wünsche des Partners realisieren wir immer soweit möglich.

igenda: Was an diesem Prozess kann die Zentrale übernehmen, was muss der Partner leisten?

Stangl: Der Prozess ist weitestgehend 50:50 aufgeteilt. Soll heißen: wir nehmen dem Partner soweit möglich und gewünscht alles ab, aber dennoch muss gewisser Input und die finale Freigabe immer durch den Partner erfolgen.

igenda: Gibt es einen festen Ansprechpartner innerhalb dieses Prozesses, der den Prozess zwischen Partner und Zentrale koordiniert?

Stangl: Jedem Franchisepartner steht ein Regionalvertriebsleiter zur Seite, der immer und jederzeit (vor, während und nach der Eröffnung) als Ansprechpartner fungiert. Speziell in der Eröffnungsphase unterstützen wir aus der Zentrale durch unsere Vertriebsassistetin (Koordiniert den gesamten Projektplan) und einen festen Ansprechpartner im Marketing, wenn es sich um die Außenwerbung, Eröffnungswerbung, die Eröffnungsfeier, etc. handelt.

igenda: Besonders bezüglich der Einrichtungsplanung herrschte bei der letzten Partnerbefragung eine hohe Zufriedenheit. Was macht Küche&Co da besonders gut?

Stangl: Sobald die passende Immobilie gefunden wurde, beginnt die Phase des Ladenbaus. Neben unserem Küche&Co Studio-Konzept unterstützen wir den Partner bei der Bemusterung. Zusammen mit dem Einkauf und seinem Regionalvertriebsleiter fahren wir dann zu den Küchenherstellern und planen, welche Küche als Musterküche in die Ausstellung aufgenommen wird.

igenda: Arbeitet Küche&Co. mit ausgewählten Dienstleistern zusammen oder kann sich der Partner ggf. Dienstleister selbst aussuchen?

Stangl: Wir haben für alle Bereiche die Spezialisten im Hause/in der Zentrale, welche den Partner in Fragen z.B. zu IT, Controlling oder Marketing beraten. Das bedeutet aber nicht, dass der Franchisepartner sich für bestimmte Bereiche keinen „eigenen“ Dienstleister suchen darf; letztendlich ist er ja eigenständiger und selbstständiger Unternehmer.

igenda: Herr Suter, wie haben Sie die gemeinsame Planung der Gründung mit der Zentrale empfunden?

Suter: Nur ein Wort: Perfekt.

igenda: Hatten Sie vor und bei der Gründung Kontakt zu anderen Partnern oder Gründern und haben sich ausgetauscht?

Suter: Natürlich. Zum einen habe ich mehrere Standorte besichtigt und mit den Inhabern aufschlussreiche Gespräche führen können. Alle Vorschusslorbeeren, die Küche&Co von den Partnern erhalten hat, sind in meiner Gründungsphase dann auch eingetroffen.

igenda: Wir danken Ihnen für das Gespräch.