Franchise | Engel & Völkers Mallorca steigert den Courtageumsatz

17.03.2016

Die 16 Wohnimmobilien-Shops von Engel & Völkers Mallorca steigerten in 2015 ihren Courtageumsatz um 22,2 Prozent auf 14,5 Mio. Euro (2014: 11,9 Mio. Euro). Beflügelt wird der mallorquinische Immobilienmarkt unter anderem durch das niedrige Zinsniveau und den Wunsch vieler Käufer, einen Zweitwohnsitz auf der beliebten Ferieninsel zu erwerben.
 
Eine der nach wie vor gefragtesten Regionen für Immobilieninvestitionen ist der Südwesten. Hier verkaufte Engel & Völkers im vergangenen Jahr allein fünf Immobilien zu einem Kaufpreis zwischen 8 und 10 Mio. Euro. Der höchste Kaufpreis, erzielt in der exklusiven Wohngegend Son Vida, betrug 10,5 Mio. Euro. Mit 17.000 Euro wurde im Westen der höchste Quadratmeterpreis auf Mallorca in 2015 gezahlt.

Vermarktungszeit deutlich verkürzt

Die Anzahl der Transaktionen hat sich im Südwesten der Insel im vergangenen Jahr um rund 50 Prozent gegenüber 2014 erhöht. Um ebenfalls 50 Prozent legte die Anzahl der Verkäufe in der Inselmitte zu. In dieser Region verkaufte Engel & Völkers einige der teuersten Immobilien Mallorcas.

„Ein entscheidender Faktor für die hohe Zahl an Kaufabschlüssen war, dass sich die Vermarktungszeit verkürzt hat“, erklärt Hans Lenz, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers Mallorca Südwest. In der Inselmitte und im Süden Mallorcas vermarktete Engel & Völkers 20 Prozent der verkauften Immobilien in weniger als drei Monaten. In Palma lag die durchschnittliche Verkaufszeit zwischen vier und sechs Monaten.

Der Großteil der Verkäufe wurde mit Zweitwohnsitzen generiert. Zu den Hauptkäufergruppen zählen Suchkunden aus dem deutschsprachigen Raum, aus Großbritannien, Skandinavien und Frankreich. Während insgesamt Käufer aus Deutschland den Markt dominieren, sind im Norden und Westen der Insel viele Briten aktiv.

Erstwohnsitz für Familien

Gefragt sind Immobilien in Toplagen mit besonderem Ausblick. In Palma erfreuen sich Apartments mit Balkon oder Terrasse und Sicht auf den Yachthafen einer großen Beliebtheit. In der Inselmitte suchen Käufer nach luxuriösen Anwesen auf großen Grundstücken mit Panoramablick auf das Tramuntana Gebirge, die viel Platz und Privatsphäre bieten. Im Nordosten sind moderne Villen in Meeresnähe sowie traditionelle Fincas in ländlicher Umgebung gefragt.

Ein deutlicher Trend, der sich abzeichnet, ist, dass zunehmend mehr Familien die Baleareninsel als Erstwohnsitz wählen. „Diese Familien möchten den Lifestyle der Insel genießen und pendeln zum Arbeiten in ihr Heimatland“, so Hans Lenz. Bei dieser Käufergruppe besonders beliebt ist der Südwesten Mallorcas aufgrund der guten Anbindung nach Palma mit dem internationalen Flughafen, internationalen Schulen und einer Vielzahl an Dienstleistungen.

Neubaupotenzial ist begrenzt

Das Neubaupotenzial ist auf Mallorca naturgemäß begrenzt. Rund 40 Prozent der Insel stehen unter Naturschutz. Hinzu kommen sehr strenge Bauvorschriften. Um der hohen Nachfrage nach Wohnraum zu begegnen, werden derzeit vereinzelt Neubauprojekte realisiert. So entsteht zum Beispiel im Nordosten das luxuriöse Hyatt Park Hotel mit Villenbebauung.

In der Altstadt von Palma werden historische Paläste in moderne Apartments und Penthäuser umgewandelt. Da das Angebot in den begehrten Lagen knapp ist, rücken zunehmend auch Regionen außerhalb der klassischen Hot Spots in den Fokus der internationalen Suchkunden.